

Herausforderung
Bei thermischen Prozessen ist sicherer Betrieb eine Schlüsselfrage. Die Interlock-Sperre schützt Bedienpersonal und System vor Übertemperaturen und anderen unsicheren Zuständen. Wenn bei einer Maschine Probleme auftreten, muss sie einen Fehlerschutz aufweisen. Gleichzeitig muss der Operator gewarnt werden. Der Warnhinweis muss in der jeweiligen Landessprache leicht zu erkennen sein. Andererseits muss die Bedienung der Maschine flexibel genug sein, um eine hohe Produktivität aufrecht zu erhalten. Bei einer Teilwartung muss die Maschine z.B. ohne vollständiges Abschalten betrieben werden können.
Bei Einbau eines zusätzlichen Sicherheitssensors in einem herkömmlichen Sicherheitssystem muss das System umgestaltet werden. Außerdem ist eine umfangreiche Neuverdrahtung erforderlich.
Lösung
Omron bietet ein Software-Sicherheitssteuerungssystem gemäß SEMI/S2 an, das mit DeviceNet (für geringeren Verdrahtungsaufwand), einer SPS (zur Maschinensteuerung) und programmierbaren Bedienterminals (zur Sicherheitsüberwachung in der Landessprache) kombiniert werden kann.
Die programmierbaren Sicherheitsschaltungen erlauben eine viel einfachere Konstruktion und Modifikation. Die Erweiterbarkeit der Sicherheits-E/A ermöglicht eine einfachere Anpassung an den jeweiligen mechanischen Aufbau.
Die DeviceNet-Kompatibilität gestattet einen Informationsaustausch mit der Maschinensteuerung oder dem Bedienterminal sowie eine leichte Über-
wachung der Warnmeldungen. Außerdem ist bei den programmierbaren Bedienterminals von Omron ein einfaches Umschalten der Anzeige auf die Landessprache möglich.
Vorteile
Flexibilität ermöglicht Änderungen/Modifizierungen der Spezifikationen für Sicherheitsfunktionen, Einsparung von Verdrahtungsaufwand und Ent-
wicklungszeit. Durch Sicherheitsüberwachung in der Landessprache kann der Operator Risiken früher erkennen, während klare Informationen über Fehler die Ausbeute verbessern.

